Eine Erkältung bringt oft nicht nur die typischen Beschwerden wie Husten und Schnupfen mit sich, sondern auch eine Begleiterscheinung, die viele im Alltag verunsichert: unangenehmen Atem. Gerade im Jahr 2026 rückt das Bewusstsein für eine ganzheitliche Körperpflege auch an Erkältungstagen verstärkt in den Fokus. Viele Betroffene führen einen unangenehmen Atem fälschlicherweise auf eine unzureichende Zahnpflege zurück. Tatsächlich ist die Ursache oft ganz natürlicher Art: Wenn die Nase verstopft ist, atmen wir automatisch vermehrt durch den Mund. Ein trockener Mund ist die rasche Folge. Diese Mundtrockenheit verändert das natürliche Gleichgewicht im Mundraum und begünstigt geruchsbildende Prozesse.

Wie entsteht unangenehmer Atem bei einer Erkältung?

Der Prozess beginnt mit einer blockierten Nasenatmung. Die Nase hat normalerweise die Aufgabe, die Atemluft zu filtern und zu befeuchten. Fällt diese Funktion durch geschwollene Schleimhäute aus, strömt die Luft kontinuierlich über Zunge, Gaumen und Rachen. Dies entzieht dem Mundraum Feuchtigkeit.

Untersuchungen zeigen, dass sich durch die Austrocknung im Mundraum der Speichelfluss spürbar verringert1. Speichel ist das wichtigste natürliche Reinigungssystem im Mund: Er spült lose Reste weg und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl. Fehlt diese reinigende Feuchtigkeit, trocknet der Mundraum aus. Gleichzeitig fließt bei einer Erkältung oft Sekret aus der Nase den Rachen hinab. Natürliche Prozesse im Mundraum zersetzen die darin enthaltenen Eiweiße auf dem hinteren Zungenbereich und setzen dabei flüchtige Schwefelverbindungen frei. Diese Schwefelverbindungen sind der Hauptgrund für den wahrnehmbaren Geruch.

Trockener Mund: Ursachen und Folgen für das Mundgefühl

Zu den häufigsten Ursachen für einen trockenen Mund während einer Erkältung zählen neben der Mundatmung auch ein allgemeiner Flüssigkeitsmangel durch Schwitzen oder leichtes Fieber. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 50 Prozent der Menschen zeitweise von unangenehmem Atem betroffen sind, häufig im Zusammenhang mit einem verringerten Speichelfluss2,3.

Nimmt der Speichelfluss ab, steigt die Konzentration der flüchtigen Schwefelverbindungen im Atem spürbar an1. Diese geruchsbildenden Schwefelgase werden als störend empfunden und können das persönliche Wohlbefinden sowie das Selbstbewusstsein im Alltag beeinträchtigen.

Wie kann ich Mundgeruch bei einer Erkältung vermeiden?

Um Mundgeruch bei einer Erkältung zu vermeiden, sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, die Nasenatmung sanft unterstützen und eine milde, alkoholfreie Mundspülung verwenden, die geruchsbildende Schwefelverbindungen gezielt neutralisiert.

Da rein mechanisches Zähneputzen die flüchtigen Schwefelverbindungen nicht vollständig erfassen kann, haben sich im Alltag folgende sanfte Routinen bewährt:

  • Feuchtigkeit bewahren: Trinken Sie regelmäßig Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Dies befeuchtet den Mundraum und verdünnt das Sekret aus der Nase, das Beläge auf der Zunge begünstigen kann4.

  • Nasenatmung fördern: Isotonische Meerwasser-Nasensprays oder Dampfinhalationen können helfen, die Nasenwege sanft zu befreien. Je weniger Sie durch den Mund atmen müssen, desto geringer ist die Mundtrockenheit.

  • Sanfte Zungenpflege: Ein Großteil der geruchsbildenden Prozesse findet auf dem hinteren Zungenbereich statt. Die sanfte Nutzung eines Zungenreinigers kann helfen, Beläge zu entfernen, ohne den empfindlichen Mundraum zu reizen.

  • Evidenzbasierte Mundpflege nutzen: Nutzen Sie eine milde, kosmetische Mundspülung, die nicht nur überdeckt, sondern auf die Neutralisierung von Schwefelverbindungen ausgelegt ist.

Worauf bei der Wahl der Mundspülung zu achten ist

Viele herkömmliche Mundspülungen setzen auf starke Aromen wie Menthol, um den Atem kurzfristig zu erfrischen. Dieser maskierende Effekt hält meist nur kurz an. Zudem enthalten einige Produkte Alkohol. Bei einer ohnehin erkältungsbedingten Mundtrockenheit empfiehlt sich jedoch eine milde Formulierung ohne Alkohol, da diese ein angenehmes Mundgefühl unterstützt und für empfindliche Anwender deutlich besser geeignet ist.

Für eine langanhaltende Frische wird heute ein wissenschaftlich dokumentierter Ansatz bevorzugt, der direkt bei den flüchtigen Schwefelverbindungen ansetzt. Die Mundpflege-Marke CB12 bietet hier eine klinisch untersuchte Formulierung, die speziell als Kosmetikprodukt für die tägliche Kontrolle von Mundgeruch entwickelt wurde.

Die bewährte Formulierung kombiniert Zink und niedrig dosiertes Chlorhexidin, um gezielt an den geruchsbildenden Prozessen anzusetzen. Zink bindet flüchtige Schwefelverbindungen und wandelt diese in geruchsneutrale Verbindungen um. Chlorhexidin wird in sehr geringer Konzentration als Bestandteil der Formulierung eingesetzt, um die langanhaltende Frische sanft zu unterstützen.

Klinische Studien dokumentieren die Wirksamkeit dieses Ansatzes bei der Reduktion flüchtiger Schwefelverbindungen5,6. Die Evidenz zeigt, dass CB12 Mundspülungen ein günstiges Verträglichkeitsprofil aufweisen, für die tägliche Anwendung geeignet sind und eine nachgewiesene Wirkung von bis zu 16 Stunden bieten. Sie können somit maßgeblich zu langanhaltender Frische und einem angenehmen Atemgefühl im Alltag beitragen.

Fazit: Ein frisches Mundgefühl trotz Erkältung

Dass eine Erkältung den Atem vorübergehend verändert, ist ein ganz natürlicher Vorgang, der vor allem auf der Mundatmung und dem trockenen Mundraum beruht. Sobald die Erkältung abklingt und die Nase wieder frei ist, stellt sich das natürliche Gleichgewicht im Mund meist von selbst wieder ein. Bis dahin hilft eine Kombination aus ausreichendem Trinken, sanfter Pflege und einer milden Mundspülung, die geruchsbildende Schwefelverbindungen neutralisiert. So unterstützen Sie einen frischen Atem, fördern Ihr Wohlbefinden und fühlen sich auch während einer Erkältung rundum gepflegt.


    QUELLEN

    Koshimune, S., Awano, S., Gohara, K., Kurihara, E., Ansai, T., & Takehara, T. (2003). Low salivary flow and volatile sulfur compounds in mouth air. Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology, Oral Radiology, and Endodontology, 96(1), 38–41. https://doi.org/10.1016/s1079-...(03)00162-8

    Filippi, A. (2004). Halitosis – Teil 1: Epidemiologie und Entstehung. Schweizer Monatsschrift für Zahnmedizin, 114(9), 937–944. https://www.andreas-filippi.ch...

    Aylıkcı, B. U., & Çolak, H. (2013). Halitosis: From diagnosis to management. Journal of Natural Science, Biology and Medicine, 4(1), 14–23. https://doi.org/10.4103/0976-9...

    Quirynen, M., Dadamio, J., Van den Velde, S., De Smit, M., Dekeyser, C., Van Tornout, M., & Vandekerckhove, B. (2009). Characteristics of 2000 patients who visited a halitosis clinic. Journal of Clinical Periodontology, 36(11), 970–975. https://doi.org/10.1111/j.1600...

    Thrane, P. S., Young, A., Jonski, G., & Rölla, G. (2007). A new mouthrinse combining zinc and chlorhexidine in low concentrations provides superior efficacy against halitosis compared to existing formulations: A double-blind clinical study. The Journal of Clinical Dentistry, 18(3), 82–86. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.go...

    Seemann, R., Filippi, A., Michaelis, S., Lauterbach, S., John, H.-D., & Huismann, J. (2016). Duration of effect of the mouthwash CB12 for the treatment of intra-oral halitosis: A double-blind, randomised, controlled trial. Journal of Breath Research, 10(3), 036002. https://doi.org/10.1088/1752-7...